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Berufsunfähigkeitsversicherung – die wichtigsten Fakten

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat den Zweck, den Versicherten vor den finanziellen Folgen einer beruflichen Unfähigkeit zu schützen. Gesetzlich besteht zwar ein Anspruch auf eine staatliche Leistung im Rahmen der Erwerbsunfähigkeit, allerdings reicht diese oft nicht aus, um den finanziellen Standard aufrechtzuerhalten. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn gesundheitliche und psychische Belastungen weitere Geldmittel zur Abdeckung einer Therapie erfordern.

Berufsunfähigkeitsversicherung im Arbeitsrecht

In der Gesellschaft gilt immer noch der Glaube, eine Berufsunfähigkeit ist die Folge eines Unfalles. Dieser ist allerdings nur in zehn Prozent der Fälle die tatsächliche Ursache. Stattdessen erkennt das aktuelle Arbeitsrecht auch körperliche und psychische Erkrankungen als Auslöser der Berufsunfähigkeit an. Ist ein Arbeitnehmer berufsunfähig, kann eine Kündigung gemäß des Arbeitsrechtes erteilt werden. Damit spielt eine Berufsunfähigkeitsversicherung neben der gängigen Kranken- und Rentenversicherung für jeden Arbeitnehmer eine wichtige Rolle. Die Kosten müssen für diese jedoch vom Versicherten selbst übernommen werden. Mehr zum Thema gibt es auf berufsunfaehigkeitsversicherung-tipps.de

Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Versicherungen gibt es vieleAn einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind nicht nur Arbeitnehmer interessiert. Viele Unternehmen möchten ihren Mitarbeitern die Zukunftssorgen nehmen, um ein höheres Maß an Kreativität und Spontanität zu erreichen. Wird ein Mitarbeiter nur über einen kurzen Zeitraum berufsunfähig, soll sich dieser zudem schnell erholen können, um im Unternehmen auch weiterhin ein nützliches Mitglied zu bleiben. Daher werden die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung zwischen Arbeiter und Unternehmen oft aufgeteilt. Zunächst muss dazu ein Antrag bei einem privaten Versicherungsunternehmen gestellt werden. Dieses prüft die Konditionen des Berufes und die Gesundheit des Antragstellers. Mit einem Algorithmus errechnet das Versicherungsunternehmen anschließend die Parameter, unter der eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann. Hier spielen Vorerkrankungen und das Alter eine wichtige Rolle, ebenso wie der Alkohol- und Drogenkonsum. Ist der Antragsteller mit den Parametern einverstanden, kann die Versicherung schließlich abgeschlossen werden.

Im Fall der Fälle

Wird ein Arbeitnehmer bis zum 67. Lebensjahr berufsunfähig, hat er so lange einen Anspruch auf eine finanzielle Leistung, bis er das Rentenalter erreicht. Die Höhe der finanziellen Leistung orientiert sich nach den vertraglich festgelegten Parametern. Zunächst muss der Versicherte allerdings nachweisen, dass er tatsächlich berufsunfähig ist. Hierfür wird meist ein Spezialist konsultiert, der eine objektive Beurteilung erstellt. Diese entscheidet schließlich, inwiefern eine Berufsunfähigkeit nachgewiesen werden kann.