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Gefährden Nebeneinkünfte den Job?

Das Arbeitsrecht ist sicherlich nicht leicht zu verstehen. Deswegen kommt es häufig zu Problemen, vor allem, wenn man sich einen Nebenerwerb aufbauen möchte. Immer mehr Menschen verdienen neben ihrem Hauptberuf auch noch einen kleinen Betrag durch andere Tätigkeiten. Ein gutes Beispiel sind binäre Optionen, wobei das Geld verdienen einfach über das Internet erfolgt. Der Handel mit binären Optionen kann zwar knifflig sein, doch es winken hohe Gewinne. Besonders auf binary24.de sollten Interessenten nachschauen, wenn sie den richtigen Händler suchen. Auf dieser Seite werden alle wichtigen Broker miteinander verglichen, sodass schnell die richtige Wahl getroffen werden kann. Doch wandert das Geld erst einmal auf das Konto, wie sieht es dann mit dem Arbeitsrecht aus?

Nebentätigkeiten sind erlaubt

In Hinsicht auf das Arbeitsrecht kommt die Frage auf, wie der Nebenerwerb arbeitsrechtlich meldepflichtig ist und ob es die Zustimmung des Arbeitgebers bedarf. Diese Punkte hängen immer individuell von den Regelungen innerhalb des Arbeitsverhältnisses ab. Viele Arbeitgeber sicher sich damit ab, dass sie in ihre Arbeitsverträge schreiben, dass die entgeltlichen oder das Arbeitsverhältnis beeinträchtigenden Nebenbeschäftigungen sowie die Mitwirkung in anderen Unternehmen nur in Anspruch angenommen werden dürfen, wenn der Arbeitgeber diesen schriftlich zustimmt. Generell sagt das Arbeitsrecht, dass es eine Meldepflicht für Nebentätigkeiten in Deutschland nicht gibt. Auch binäre Optionen sind davon betroffen, da sie im Grunde das Arbeitsverhältnis nicht einschränken.

Was geschieht bei einem vertraglichen Verbot?

Sollten im Vertrag nebenberufliche Tätigkeiten ausdrücklich untersagt sein, gilt dennoch, dass man seinem Arbeitgeber die Nebentätigkeit nicht melden muss. Schon in der Vergangenheit kam es öfter zum Rechtsspruch im Arbeitsrecht, dass ein Arbeitgeber die Unternehmerlust eines Angestellten nicht ablehnen darf. Insofern ist in vielen Fällen die Zustimmung des Arbeitgebers zu einer Nebentätigkeit als Formsache zu sehen. Vollkommene Verbote sind nur in besonderen Ausnahmefällen gestattet. Ein Verstoß gegen die vertragliche Meldepflicht ist keine gravierende Verletzung des Arbeitsvertrags und kann somit nicht zu einer Kündigung führen. Dennoch ist es immer besser, um Probleme mit dem Arbeitsrecht zu umgehen, dass große Nebeneinkünfte und Tätigkeiten beim Arbeitgeber gemeldet werden. Solange der eigene Job nicht beeinflusst wird oder sogar Kunden abgeworben werden, wie es bei den binären Optionen nicht möglich ist, steht der Nebentätigkeit nichts im Wege.

Beamte – Sonderreglungen beachten!

Einen kleinen Punkt gibt es noch zu erwähnen, welcher alleine Beamte betrifft. Wie allgemein bekannt ist, fallen Beamte nicht unter das herkömmliche Arbeitsrecht. Deswegen sind die gerade genannten Fakten nur eingeschränkt anzuwenden. In vielen Fällen müssen sich Beamte individuell informieren, wie es mit Nebentätigkeiten im eigenen Berufsfeld aussieht. Ansonsten kann es schnell zu Problemen führen, welche durch eine vorherige Information umgangen werden. Ansonsten reicht das Arbeitsrecht den Nebentätigkeiten die Hand, was eine gute Chance für Geringverdiener darstellt.