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Kleinkredite: Für wen lohnt sich ein Kleinkredit von einem privaten Geldgeber?

Der klassische Weg zu einem Kredit geht über die eigene Bank, doch oft ist die Aufnahme eines Kleinkredits von einem privaten Geldgeber vorteilhafter. Niedrigere Zinsgebühren und die Option für eine vorzeitige Auflösung des Kredits durch eine Sondertilgung lohnen sich für den Kreditnehmer.

Private Kredit ohne Schufa erhalten

Ein Vorteil des privaten Kleinkredits ist die Option auf den Erhalt eines Kredits ohne eine Schufa-Auskunft bzw. trotz einer negativen Schufa-Auskunft. Seit etwa zehn Jahren gibt es in Deutschland die privaten Kreditmarktplätze, die Kreditgeber und Kreditnehmer zusammenführen. Hinter dem Link wird das Peer-to-Peer-Lending einfach erklärt. Auch wer arbeitslos ist, kann einen privaten Kleinkredit erhalten, der beispielsweise zur privaten Weiterbildung und damit einer Verbesserung der persönlichen Situation am Arbeitsmarkt genutzt werden kann.

Kleinkredite werden sofort ausbezahlt

Um einen Kredit zu erhalten, müssen auch bei einem privaten Geldgeber gewisse Voraussetzungen erfüllt werden. So muss man das Alter von 18 Jahren und damit die volle Geschäftsfähigkeit erreicht haben und einen Wohnsitz sowie ein Girokonto in Deutschland haben. Wer eine Festanstellung hat, wird ebenfalls meist als kreditwürdig eingestuft; auch eine positive Schufa-Auskunft ist hier hilfreich.Wer sich entschieden hat, einen Kleinkredit aufzunehmen, wird bei einem privaten Kreditgeber nach einer kurzen Wartezeit von teilweise nur wenigen Stunden nach der Abgabe des Kreditantrags eine Bewilligung erhalten. Die Überweisung des gewünschten Betrags wird sofort nach dem Abschluss der Formalitäten veranlasst, womit ohne viel Bürokratie und Wartezeit die Geldsumme auf das eigenen Girokonto transferiert wird.

Arbeitgeberdarlehen als Alternative zum Privatkredit

Wer festangestellt in einem Arbeitsverhältnis ist, kann als Alternative zu einem privaten Kleinkredit seinen Chef um ein sogenanntes Arbeitgeberdarlehen bitten. Bei einem Lohnvorschuss wird der Lohn für den kommenden Monat verfrüht ausgezahlt, was rechtlich bedenkenlos möglich ist. Wer ein Arbeitgeberdarlehen abschließt, sollte dies vertraglich fundieren und die Darlehenssumme genauso wie die Modalitäten zur Rückzahlung schriftlich absichern. Bei günstigeren Zinsen als marktüblich sind jedoch steuerrechtliche Implikationen zu beachten – die Freigrenze von 2600 Euro pro Mitarbeiterdarlehen existiert nicht mehr. Weitere aktuelle Informationen zum Mitarbeiterdarlehen hat das Bundesfinanzministerium.