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Burnout ist kein Grund für eine Kündigung

Mit Burnout krankgeschrieben – Was nun?

Dass die Arbeitswelt immer härter und der Alltag stressiger wird ist kein Geheimnis. Immer mehr Arbeitnehmer in leitenden Positionen wie Manager klagen über zunehmenden Stress und auch der Körper macht nicht immer alles mit. Burnout wird mittlerweile als Volkskrankheit bezeichnet, die besonders Menschen in stressigen Jobs betrifft. Egal ob Lehrer oder Manager einer Abteilung oder eines ganzen Unternehmens. Wenn der Druck der auf den eigenen Schultern lastet zu groß wird, wir uns aber keine Pause gönnen, regelt unser Körper das für uns selbst.

Anzeichen des Körpers ernst nehmen

Nehmen Sie Burnout ernst und lassen Sie sich durchcheckenEs muss nicht immer Burnout, oder eine ausgewachsene Depression sein. Schon Grippe, Abgeschlagenheit und Co. Können Anzeichen dafür sein, dass wir unserem Körper zu viel zu muten. Dabei sollten wir mit unserer Gesundheit und mit unserem Körper sorgsam umgehen. Viele Arbeitnehmer oder Arbeitgeber merken es jedoch erst zu spät, nämlich wenn der Stress Sie auffrisst. Gehen Sie deswegen wenn Sie typische Anzeichen wahrnehmen lieber auf Nummer sicher und machen Sie einen Gesundheitscheck für Manager. Je früher Sie erkennen, dass die gefährdet sind, desto besser können Sie gegen die Krankheit angehen – Nehmen Sie deswegen Anzeichen Ihres Körpers ernst:
Leiden Sie unter Schlafstörungen? Wachen Sie manchmal schweißgebadet auf und haben Herzrasen? Sind Sie leicht reizbar und haben das Gefühl auch nach der Arbeit oder am Wochenende nicht richtig abschalten zu können? Das alles können Anzeichen für ein Burnout – eine der häufigsten Managerkrankheiten sein.

Angst vor Kündigung

Falls wirklich ein Burnout diagnostiziert wurde, wird der Stress der auf den Schultern der Betroffenen lastet jedoch oft nicht geringer. Neben den Sorgen um die eigene Gesundheit kommen oft noch Zukunftsängste hinzu. Die Diagnose Burnout bedeutet nämlich meist auch gleich lange Fehlzeiten – und die sieht der Arbeitgeber oder das Unternehmen im Normalfall gar nicht gern.
Angst vor einer Kündigung müssen Sie wenn sie die Diagnose samt Krankschreibung erhalten jedoch nicht. Eine Krankheit ist in keinem Fall ein Grund für den Arbeitgeber für eine Kündigung. Auch heißt es nicht, dass Sie mit der Diagnose Burnout nun für Wochen das Bett hüten müssen. Grundsätzlich ist alles erlaubt, was die Genesung nicht gefährdet – das Einkaufen im Supermarkt ist auf jeden Fall erlaubt. Wenn Sie meinen Ihnen tun sportliche Aktivitäten gut, dann teilen Sie dies Ihrem Arzt mit und sprechen Sie ab, wie Sie sich verhalten. Bedenken Sie auch, als Kranker müssen Sie nicht 24/7 für den Vorgesetzen oder die Vertretung erreichbar sein, dies bringt nämlich – vor allem bei einer Erkrankung wie Burnout nur noch mehr Stress, der eher hinderlich für die Heilung ist. Wenn Sie jedoch eine Reise dringend wahrnehmen müssen, sollten Sie vorher in jedem Fall Ihren Arzt – oder nach 6 Wochen Krankheit verschieben