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Stundenlohn Elektriker – Wieviel bekommt man als Elektriker wirklich?

ElektrikerDer Stundenlohn für Elektriker fällt in Deutschland sehr unterschiedlich aus. Dabei ist der Elektriker ein gefragter Handwerker, ohne den sich keine Baustelle effektiv beenden ließe. Elektriker arbeiten auf großen Baustellen, in Gewerberäumen und Privathaushalten. Überall dort, wo es um den Strom und die zugehörigen Leitungen geht. Auch bei der Installation von Überwachungs- und Alarmanlagen sind Elektriker eine wichtige Schnittstelle. Gerade weil der Elektriker so ein wichtiger Beruf ist, sollte er entsprechend entlohnt werden.
Ohne Elektriker würden viele Lampen nicht an der Decke hängen, keine Herde angeschlossen sein und ganze Büros ohne Computer und Licht ihr Dasein fristen.

Was verdient ein Elektriker?

In der Männerdomäne, in der es nach wie vor wenig beschäftigte Frauen gibt, gibt es deutliche Unterschiede. Große Betriebe können besser zahlen als kleine Meisterbetriebe, die einen oder zwei Angestellte haben. Ein Elektriker Geselle verdient weniger als einer, der seinen Meistertitel erworben hat. Als Meister wiederum wird man nur bei großen Unternehmen fest eingestellt; denn kleine Firmen können den Lohn für einen Elektrikermeister nicht bestreiten.

Der genaue Stundenlohn

Hier schwankt das Lohngefüge zwischen 11 und 18 Euro pro Stunde brutto. In Brandenburg und Thüringen wird weit weniger verdient als zum Beispiel in Hamburg, Bayern oder Nordrhein-Westfalen. Angestellte Elektriker verdienen im Osten Deutschlands weniger als im Westen. Der Stundenlohn für Elektriker hat also nicht nur mit der Qualifikation, sondern auch mit der Region zu tun.
Der Lohn eines Bauelektrikers liegt im Durchschnitt bei 2.338 Euro brutto. Ein Industrieelektriker bekommt im Durchschnitt bereits 3.162 Euro brutto.
Umziehen kann hilfreich sein, muss es aber nicht. Zu bedenken ist bei diesem Gedanken: dort wo die Gehälter niedriger sind, sind es oft ebenfalls die Lebenshaltungskosten. Die Mieten in Hamburg sind beispielsweise um ein vielfaches höher als jene in Leipzig oder Magdeburg. Dies sollte bei der Überlegung zu einem Umzug, beachtet werden.

Wie den Lohn erhöhen?

Ein Elektriker, der sich weiter bilden möchte, kann dies in Kursen für Spezialisierungen wie Industrieelektrik, Energieanlagenelektroniker oder Elektriker in der Metallerzeugung weiter bilden. Viele Kenntnisse und natürlich die Jahre an Berufserfahrung sind maßgeblich an der Höhe des Lohns beteiligt.
Ein Meisterbrief lohnt sich meistens nur dann, wenn anschließend die Möglichkeit besteht, sich selbständig zu machen. Hier am besten die Finanzen prüfen, die Möglichkeiten ausloten und überlegen, wie eine potentielle Selbständigkeit aussehen kann. Denn: nicht jeder Elektriker ist dafür geeignet. Neben der praktischen Arbeit kommt eine Menge Buchhaltung dazu. Und: der Stundenlohn für Elektriker ist nur dann höher als im Angestelltenverhältnis, wenn die Auftragslage gut ist und genug Kunden die Arbeitskraft buchen.